SmartMeet: Meetings hochladen, AI schreibt mit!
Ich hatte nach Woche 1 direkt eine neue Idee:
Warum nicht eine App bauen, die Meetings automatisch transkribiert?
Denn seien wir ehrlich: wer hat schon Lust, nach einem langen Meeting noch Notizen zu schreiben oder Protokolle zu sortieren? Ich jedenfalls nicht. Also habe ich beschlossen:
Eine App, die Audio- und Videoaufnahmen nimmt und dir sofort ein klares Transkript liefert.
Meine Anforderungen
Einfacher Upload (Audio & Video)
Automatische Transkription mit AI
Schön aufbereitetes Frontend, das die Ergebnisse gut lesbar anzeigt
In einer Woche machbar
Natürlich hatte ich wieder größere Ideen im Kopf (Integration mit Google Drive, automatische Erkennung von To-Dos und Terminen, Sync mit Kalender & Trello). Aber schnell habe ich gemerkt: das wäre viel zu groß für eine Woche.
Also habe ich mich auf das Kernstück konzentriert: Upload → Transkript → Anzeige.
Mein AI-Workflow
Wie bei WeatherAI habe ich auch hier wieder mit Claude & ChatGPT gearbeitet – als kreative Sparringspartner:
Frontend mit Claude: Ich habe ein Beispielprojekt genommen und Claude gebeten, daraus ein Upload-Interface zu bauen. So entstand eine klare Struktur.
Backend mit n8n: Über einen Webhook lade ich Dateien hoch, n8n schickt sie an die Groq AI (Whisper-Modell), die daraus den Text erstellt.
Testing & Debugging: Am Anfang war der Workflow unnötig kompliziert und funktionierte nicht zuverlässig. Nach einigen Iterationen habe ich die Lösung radikal vereinfacht – und plötzlich lief alles stabil.
Was die App kann
Du kannst SmartMeet hier testen:
👉 smart-meet.hilkebuss.de
Das Tool:
-
Nimmt Audio- oder Videodateien entgegen
-
Schickt sie an die AI, die das Meeting transkribiert
-
Zeigt dir das Ergebnis direkt im Browser an – klar, lesbar, sofort nutzbar
Stack & Tools
Frontend: React, TailwindCSS
Backend: n8n (Webhooks, Automatisierung)
AI: Groq Whisper (Transkription)
Entwicklung: Claude & ChatGPT
Herausforderungen & Learnings
- Fokus ist alles: Zu Beginn wollte ich zu viele Features einbauen. Aber ein stabiles Kernprodukt ist wertvoller als zehn halbfertige Ideen.
- AI-Tools sind hilfreich – aber nicht perfekt: Wenn man zu viel auf einmal will, wird es kompliziert. Kleine Schritte funktionieren besser.
- n8n als Orchestrierung: Für einfache Workflows großartig – bei komplexeren File-Uploads stößt man aber auch an Grenzen.
Fazit
SmartMeet war mein zweites Wochenprojekt – und wieder habe ich eine Menge gelernt: über Scope-Management, über AI-Integration und darüber, wie wichtig es ist, Komplexität zu reduzieren.
Am Ende zählt: Das Tool funktioniert, ist nutzbar – und hat Potenzial für weitere Features.
Woche 2: ✅
Ich freue mich jetzt schon auf Woche 3!

